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Die Schule
Kurse und Workshops
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Die Schule
Die traditionelle
Lehre sieht Bonsai als eine Verbindung zwischen den Elementen, der Natur
und dem Menschen. Der Baum wird als lebendige Natur gezeigt: Steine, Erde
und feiner Kies stellen die Elemente dar, der Mensch wird durch eine
Schale symbolisiert.
Zufälligerweise wird das japanische Wort „Bonsai“ wörtlich mit „Baum in
der Schale“ übersetzt (bon=Schale, sai=Baum oder Pflanze).
Mithilfe verschiedener Gestaltungstechniken wie Formschnitt,
Wurzelschnitt, Blattschnitt und Drahten können wir aus einem „Rohling“
gewissermaßen künstlich einen Bonsai formen. Dabei muss man wissen, dass
es viele Jahre lang dauern kann, bis man das gewünschte Ergebnis erreicht.
Auf der anderen Seite kann ein gut gepflegter Bonsai mehrere Generationen
von Menschen überleben.
Ich selbst arbeite am liebsten mit heimischen Bäumen, da sie an unser
Klima gewöhnt und dadurch leichter zu pflegen sind. Mein Schwerpunkt liegt
dabei auf der Gestaltung von Bäumen, die aus europäischen Bergregionen
stammen, so genannten Yamadoris.
Wenn man Bäume aus der Natur zur Bonsaigestaltung nutzt, ist unbedingt zu
beachten, dass viele Arten unter Naturschutz stehen, also … erst fragen,
dann ausgraben! Einfach mit einer Spitzhacke (mit der man sowieso nicht
weit kommen würde…) in die Alpen zu gehen und einen Baum auszugraben, ist
gesetzlich verboten. Es gibt aber durchaus legale Möglichkeiten, wie man
sich viel Ärger ersparen und ein schönes Exemplar mit der Genehmigung des
Eigentümers bekommen kann. Auch unter dem Aspekt der Umwelterhaltung
hinsichtlich Lawinenkontrolle und Tierschutz sollte man besonders
vorsichtig sein.
Wie Sie vielleicht an den Fotos auf meiner Homepage
schon gesehen haben, habe ich mich besonders auf Nadelbäume und immergrüne
Bäume spezialisiert. Das hat nichts damit zu tun, dass ich Laubbäume
weniger schätze oder nicht gestalten kann, sondern mit der Tatsache, dass
ich aufgrund meiner Tätigkeit als Pilot kaum ausreichend Zeit für die
intensiven Pflege- und Gestaltungsarbeiten habe, die bei Laubbäumen
während der Wachstumsperiode anstehen. Es kommt z. B. häufig vor, dass man
einen Ahorn zeitweise zweimal am Tag pinzieren muss, um eine während der
Wachstumszeit feine Verzweigung zu bekommen. Ich habe trotzdem einige
Laubbäume und diese wenigen halten mich im Frühling so richtig auf Trab!
Meinen Schülern vermittle ich natürlich sowohl die Arbeit an Laub- als
auch an Nadelbäumen.
Neben dem Erlernen der Grundtechniken wie Drahten, Schneiden und Jin/Shariarbeiten
helfe ich meinen Schülern, einen eigenen Gestaltungsstil zu entwickeln. Am
Wichtigsten ist mir jedoch, dass in meinen Schülern mit der Zeit ein
Gefühl bzw. eine Bindung zum Baum wächst. Ich denke, während des
Gestaltungsprozesses sollen Gestalter und Baum eins werden. Das ist mir
wichtig!
Sehen Sie hier einige Impressionen
über die Arbeit mit meinen Schülern:




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Kurse und Workshops
Was ich nicht anbiete, ist ein strukturiertes
Lernprogramm. Das haben wir alle bereits in der Schule erlebt und ich
denke, die meisten von uns sind froh, dass wir das hinter uns haben. Mein
Unterricht soll vor allem eine Erfahrung sein, die Spaß macht. Denken Sie
daran, wir beschäftigen uns nicht mit Raumfahrtwissenschaften… sondern mit
Kunst!!
Aber um Ihnen ein bisschen Appetit zu machen, möchte ich Ihnen hier einige
Beispiele geben, wie Bonsaigestaltung bei mir erfahrbar ist:
1. Ich kann Sie
über einen längeren Zeitraum bei der Erreichung Ihrer Gestaltungsziele
begleiten. Bei dieser Unterrichtsform können wir regelmäßige Stunden
vereinbaren, in denen wir gemeinsam an Ihrem Baum arbeiten. Sie
entscheiden, wie lang und wie intensiv Sie meine Hilfe in Anspruch nehmen.
Falls nötig, kann ich auch zu Ihnen nach hause kommen, um Sie bei der
Arbeit an Ihrem Baum zu unterstützen.
2. Saisonale Workshops. In diesen Workshops
werde ich mich auf ein bestimmtes Gestaltungs- oder Pflegethema
beschränken, das in der jeweiligen Jahreszeit aktuell ist. Beispiel: Wann
schneide ich die Nadeln an einer Bergkiefer? Wie bereite ich meine Bäume
optimal auf die Überwinterung vor?
3. Gruppenworkshops vor Ort. Ich führe
Workshops mit maximal sechs Teilnehmern durch, da sie sonst aus meiner
Sicht häufig uneffektiv und unbefriedigend verlaufen. Die Inhalte können
je nach Jahreszeit bzw. den Vorkenntnissen der Teilnehmer variieren.
Workshops können nach Ihren Bedürfnissen in meinem Bonsaigarten oder einem
anderen vereinbarten Ort stattfinden.
4. Mehrtagesworkshops. Sie können 2, 3 oder
auch mehrere Tage bei mir verbringen und Ihr oder mein Material in einem
zusammenhängenden Zeitraum bearbeiten. Das ist eine sehr gewinnbringende
und effektive Form von Workshops, die aber natürlich aufgrund des
Zeitaufwands rechtzeitig geplant werden muss.
Für alle Workshops und Kurse kann Ich Ihnen
jederzeit Zimmer in nahe gelegenen Hotels oder Pensionen organisieren.

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